{Monthly Favourites} April

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Oje, wo ist nur die Zeit geblieben? Da ich in letzter Zeit viel unterwegs war, verging der April wie im Flug! So habe ich das Lesen leider vernachlässigt und kann euch in diesem Beitrag leider nur zwei Bücher und eine Dokumentation vorstellen =)

♥ Literatur

Vor circa einem Jahr bin ich auf das Thema “Zero Waste” aufmerksam geworden.  Seither habe ich viel über diesen Lebensstil gelesen und im Internet recherchiert. Persönlichkeiten wie Bea Johnson und Lauren Singer sind Koryphäen auf diesem Gebiet und eine grosse Inspiration. Sie zeigen, dass Zero Waste “stylish” sein kann und geben dem veralteten Bild der alternativen Öko- Hippies ein neues Gesicht. In meinem Alltag konnte ich bereits einiges ändern, was mein Leben nicht komplizierter, sondern einfacher und müllfreier gemacht hat. In “Glücklich leben ohne Müll!” gibt Bea Johnson wertvolle Tipps für den Alltag. Sie berichtet zunächst von ihren persönlichen Erfahrungen und Schwierigkeiten mit der Müllvermeidung und erläutert dann sehr ausführlich die ersten Schritte zu einem müllfreien Lebensstil. Dabei geht sie auf verschiedene Lebensbereiche wie Küche und Einkauf, Haushalt, Badezimmer, Kinder etc. ein.  Dieses Buch schult das Bewusstsein und regt an, die eigene Lebensweise und den Konsum zu reflektieren. Das Buch gibt es hier oder noch besser: in der Bibliothek =)

Ein weiteres Buch, welches ich euch empfehlen möchte, ist der Roman “Sphinx” von Anna Garréta. Als ihr Debütroman erschien er bereits 1986 in Frankreich und erst 2016 in Deutschland bei Edition Nautilus. Bis heute hat der Roman jedoch nichts an Aktualität eingebüsst. “Sphinx” ist eine Liebesgeschichte zwischen zwei Personen: dem erzählenden, namenlosen Ich und der Figur A***.  Das Besondere: Das Geschlecht der Figuren wird im ganzen Roman nicht genannt. Durch die Beschreibungen der Figuren und ihrer Handlungen, wobei Äusserlichkeiten grösstenteils vermieden werden, bleibt das Bild der Figuren offen und wandelbar. Dieses stilistische Experiment führt zu vielen spannenden Gedanken. Immer wieder stellt man sich Fragen wie: Ist die Ich-Person weiblich oder männlich? Oder ist eine der Figuren transsexuell? Wird eine lesbische Liebesgeschichte erzählt? Es liest sich gut und ist definitiv mal was anderes.

♥ Film

Die Dokumentation “Minimalism – A documentary about the important things” findet ihr auf Netflix. Es ist ein Film über einen Lebensstil, der Überfluss, Materialismus und Konsum ablehnt. Die Macher Joshua Fields Milburn und Ryan Nicodemus erzählen wie sie zum Minimalismus gefunden haben und was sie daran glücklich macht. Auch für dieses Thema habe ich mich in den letzten Monaten sehr interessiert. Oft kommt ein Thema zum anderen, denn wenn einem Nachhaltigkeit und die Umwelt irgendwie wichtig sind, setzt man sich früher oder später mit Ernährung, Konsum und Materialismus auseinander. Minimalismus bedeutet für mich nicht 33 Kleidungsstücke zu besitzen, sondern das zu wertschätzen, was man benutzt und Überflüssiges und Unbenutztes zu verschenken, verkaufen oder zu recyceln. Es hat etwas befreiendes und aus praktischer Sicht macht man sich so auch weniger Gedanken über mögliche Umzüge in der Zukunft. Diese Dokumentation macht Lust auf “Ausmisten” und auf ein vereinfachtes Leben.

{Monthly Favourites} März

Als neue Rubrik starte ich heute die “Monthly Favourites”. Und nein, es geht dabei nicht um meine liebsten Makeup Produkte. Es ist ein Rückblick auf den vergangenen Monat und hebt die Dinge hervor, die mir gefallen und mit denen ich mich beschäftigt habe. Diesmal berichte ich über ein paar tolle Bücher und Magazine, gute Musik und einen Film.

♥ Film

2006 habe ich Trainspotting zum ersten Mal gesehen. Damals war ich 18 Jahre alt und der Film bereits seit 1996 auf dem Markt. Der Soundtrack überzeugte mich damals so sehr, dass er mich bis heute begleitete. An die Fortsetzung T2 Trainspotting hatte ich musikalisch, aber auch inhaltlich hohe Erwartungen. T2 ist ein Film über Nostalgie. Die vier Freunde Spud, Renton, Begbie und Sick Boy treffen nach 20 Jahre wieder aufeinander. Die aufgestauten Emotionen müssen allerdings zuerst verarbeitet und die schönen Erinnerungen an die alte Freundschaft wiederbelebt werden. Alles in allem eine gelungene Produktion und sehr zu empfehlen.

♥ Magazin /Musik

Um an den Filmtipp anzuknüpfen, möchte ich euch noch die März Ausgabe des Musikexpress ans Herz legen. Das Magazin enthält nämlich einen ausführlichen Artikel über Trainspotting. Man erfährt einige interessante Details über die Produktion und zur Entstehung des Soundtracks. Die Soundtrack zum Film gehörte im März klar zu meiner meist gehörten Musik. Das Magazin ist  auch sonst eine gute Wahl, um zwischendurch neue Bands und Alben kennenzulernen.

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♥ Literatur

“Frühstück bei Tiffany” von Truman Capote ist ein weltberühmter Klassiker. Dennoch hatte ich bis vor kurzem weder den Film gesehen noch das Buch gelesen. Die Originalausgabe erschien 1958 unter dem Titel Breakfast at Tiffany’s und machte den jungen Capote berühmt. Zurecht, denn die Protagonistin passt nicht wirklich in die damalige Zeit. Holly Golightly stellt eine moderne, selbstbestimmte junge Grossstädterin dar, die in New York ein etwas “zu leichtes” Leben führt. Es bleibt viel Spielraum zur Interpretation um die charmante aber auch rätselhafte Holly.

Bei meinem letzten Besuch in der Bibliothek griff ich zu “Untenrum frei” von Margarete Stokowski. Tatsächlich war die Wahl ein Zufall, aber passend war sie allemal. Am 8. März fand nämlich der Internationale Frauentag statt. Die junge feministische Autorin bietet einen Einblick in ihr Leben und man stellt als Leserin sehr viele Parallelen mit dem eigenen Leben fest. Stokowski zeigt, wie sich Rollenbilder und Denkmuster  manifestieren. Auf jeden Fall ein Muss, denn die Autorin regt an, sich selbst zu reflektieren und die eigenen Verhaltensmuster und Erwartungen zu hinterfragen.

♥ Magazin

Das Frauen-Magazin emotion widmet sich in einem ausführlichen Dossier dem Thema Schönheit und diskutiert beispielsweise die Frage, ob eine Frau oberflächlich und unemanzipiert ist, wenn sie sich schminkt und wert auf ihrer Äusseres legt. Ein wunderbarer Kontrast zu vielen anderen Frauenmagazinen.

{Travel} Leipzig

Leipzig stand schon länger auf meiner To-do Liste. Endlich konnte ich mein Vorhaben in die Tat umsetzen und der tollen Stadt einen Besuch abstatten. Nach Sonne, Strand und Meer in Südfrankreich, standen in der zweiten Ferienwoche also Sonne, Stadt und Herbst auf dem Programm. Meine Erfahrungen möchte ich gerne mit euch teilen, zusammengefasst in meiner persönlichen Top 5:

1. Kultur. Die Leipziger Spinnerei stellt ein spannendes Kultur-Projekt dar. Das Gelände der ehemaligen Spinnerei umfasst 10 Hektar und spiegelt noch heute den Charme des frühen 19.Jahrhunderts wider. Allerdings werden die verschiedenen Gebäude heute als Lokale, Ateliers oder Galerien genutzt. Wer genug Zeit mitbringt, sollte also nicht nur über das ehemalige Werkgelände schlendern, sondern auch einen Blick in die verschiedenen Gebäude werfen. Die Galerie EIGEN + ART oder auch die Halle 14, das Zentrum für zeitgenössische Kunst sind sehr interessant!

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2. Streetart. Davon findet man so einiges in Leipzig. Meine Schnappschüsse sind an der Karl-Liebknecht-Strasse entstanden. Genau dort befindet sich auch die sogenannte “Löffelfamilie”, eine Leuchtreklame des VEB Feinkost Leipzig aus den 70er Jahren. Die Reklame ist inzwischen zum Kulturdenkmal erklärt worden. Leider darf ich hier das Bild nicht posten, da mir die Bewilligung fehlt, aber schaut doch mal hier vorbei.

3. Essen darf bei mir auf Reisen nie zu kurz kommen, weshalb dieser Punkt auch etwas ausführlicher ausfällt.

  • Falco. Das Restaurant Falco war ein absolutes Highlight unserer Reise! Wir haben es krachen lassen und das 7-Gänge Menü “Passion” bestellt. Die Gourmet-Küche von Peter Maria Schnurr ist experimentell, kreativ und modern, was sich auch in der Location und im Personal widerspiegelt. Auch die Weinberatung war freundlich und kompetent. Wir sind beeindruckt und empfehlen es gerne weiter!
  • Cafe Puschkin. Das Puschkin, tagsüber ein Café und abends eine Kneipe bietet eine vielseitige und regionale Speisekarte. Wir haben aus zeitlichen Gründen leider nur das Frühstück mit Rührei getestet, welches aber richtig gut war.
  • Cafe süss + salzig. Das Café süss + salzig befindet sich in Plagwitz und bietet, wie der Name schon sagt, sowohl leckere süsse Kuchen, als auch salzige Flammkuchen und Burger. Wir haben den Kuchen getestet und waren sehr zufrieden. Die Einrichtung ist gemütlich und lädt zu einer weiteren Tasse Kaffee ein.

4. Geschichte

  • Das Museum in der “Runden Ecke” widmet sich in seiner Ausstellung der Geschichte der Leipziger Staatssicherheit der ehemaligen DDR. Ausgestellt werden originale Arbeitsutensilien, Fotografien und Dokumente, die einen eindrücklichen Einblick in die damalige Zeit geben.
  • Holocaust Denkmal

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5. Details

Achte auf die kleinen Details. Schau dich dich um, achte auf die Menschen und ihre Kreativität, die Architektur, die Natur – und das am besten zu Fuss. Nur so lernt man eine Stadt richtig kennen!

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{Travel} Rayol-Canadel-sur-Mer

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Seit dem letzten Blogeintrag sind einige Wochen vergangen… Ich hatte zwei Wochen Urlaub und möchte euch nun endlich einen kleinen Einblick in meine letzten Reise geben.

Die erste Woche verbrachte ich an der wunderschönen Côte d’Azur. In Rayol-Canadel-sur-Mer, ungefähr eine halbe Stunde von Saint-Tropez entfernt, liess ich offiziell den Sommer ausklingen und brauchte die letzten Reste der Sonnencreme auf. Das Programm bestand vorwiegend aus Sonne, Strand und Meer, deshalb lasse ich dieses Mal die Fotos sprechen.

 

Demnächst folgt Teil 2 meines Ferienberichts…

{Stadtstreicher} Basel

Basel. In meiner Erinnerung die Stadt der WG-Partys, Konzerte und Electro-Clubs. Während meiner Studentenzeit habe ich so einige Wochenenden bei meinen Freundinnen in Basel verbracht. Jetzt, ein paar Jährchen älter, hat es mich mal wieder übers Wochenende in die tolle Stadt am Rhein verschlagen. Neben Orten, die alte Erinnerungen weckten, lernte ich auch wieder neue spannende Orte kennen. Einen davon möchte ich gerne mit euch teilen.

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Wer meine letzten bzw. ersten Blogposts durchforstet, dem wird schnell auffallen, dass ich gutes Essen und vor allem Markthallen liebe. Auch der Markthalle in Basel sollte man unbedingt einen Besuch abstatten! Die Alte Markthalle, nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt, bietet allen Hungrigen sowohl unter der Woche als auch am Wochenende leckeres Streetfood aus aller Welt. Ausserdem finden regelmässig Events, wie der Nachtmarkt, Flohmärkte oder verschiedene Kochkurse statt.

{Travel} Lissabon

Lissabon gehört definitiv zu den fotogensten Städten. Auf 7 Hügeln erbaut, liegt Lissabon an einer Bucht der Flussmündung des Tejo. Wir waren im Mai dieses Jahres in Lissabon und bekamen in dieser einen Woche alle klimatisch versprochenen 6 Regentage. Ein Vorteil war, dass ich- konditionsloses Wrack – bei den vielen Treppen und Hügel nicht allzu schlimm ins Schwitzen kam.

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oh mal kein Regen…

Dies ist übrigens der Blick aus unserer Airbnb Wohnung, die sich in einem der ältesten Gebäude Lissabons und mitten in der Altstadt Lissabons befand. Viele Gebäude stürzten während des schweren Erdbebens 1755 ein, verbrannten oder wurden vom nachfolgenden Tsunami beschädigt. Interessanterweise blieb das damalige Rotlichtviertel “Alfama” von den Schäden verschont, was dem katholischen Volk damals sehr zu Denken gab. In diesem denkwürdigen Viertel haben wir also übernachtet, welches übrigens ein guter Ausgangspunkt ist, um das restliche Lissabon zu erkunden. Die älteste Tramlinie 28 fährt quer durch Lissabon und startet in Alfama.

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Für Streetart-Fans gibt’s auch so einiges zu sehen. Im LX-Factory Areal findet man neben kleinen Designläden oder kleinen Cafés die übergrosse Wespe an einer Hauswand. Den Rest entdeckt man am besten zu Fuss wenn man durch die engen Gassen schlendert.

Auch kulinarisch lohnt sich ein Besuch in Lissabon. Ob Sternekoch oder kleine unauffällige Restaurants, wir haben einiges getestet und für gut befunden.

  • Boi-Cavalo Das kleine Restaurant in Alfama bietet eine kreative, regionale Küche und leckere Weine.
  • Lisboa Tu e Eu. Ein liebevoll geführtes Restaurant mit regionaler Küche. Unbedingt den Oktupussalat probieren!
  • Alfama Wine & Burgers. Auf der Speisekarte werden verschiedene Burger mit den jeweilig passenden Gläschen Wein angeboten. Auch die Desserts sind zu empfehlen.
  • Café do Rio. Das Restaurant bietet viele verschiedene Burger mit leckeren Saucen an. Auch für Vegetarier ist was dabei.
  • Belcanto. Das mit 2 Michelin Sternen ausgezeichnete Restaurant bietet ein spannendes 7-Gänge Lissabon Menü an. Es ist sogar möglich einen Blick in die Küche  zu werfen.
  • Cafe da Fabrica Ein sehr gemütliches Frühstückslokal, welches durch seine originelle Einrichtung und Speisekarte überzeugt.
  • Time Out Market Der Markthalle muss man unbedingt einen Besuch abstatten! Neben einer Gin Tonic Bar gibt es viele Fischgerichte, tolle Kuchenkreationen und vieles mehr. Auch architektonisch überzeugt die Markthalle.

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Wenn man an Lissabon denkt, kommen einem sogleich die gekachelten Hausfassaden in den Sinn. Die “Azulejo” wie die Keramikfliesen in Portugal genannt werden,  sind meist in Grün- und Blautönen gehalten und erinnern an die Ornamente der islamischen Kunst.

Wer von euch war auch schon in Lissabon? Wer braucht noch Tipps? Wer hat noch welche?

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{Stadtstreicher} Zürich #1

Ich liebe es neue Orte in der Stadt zu entdecken. Heute habe ich im Restaurant Viadukt Halt gemacht um einen Eiskaffee und ein Stück Schokoladenkuchen zu geniessen. Mit Blick auf den Park und vorbeiziehende Menschen lädt das gemütliche Restaurant im Westen Zürichs definitiv zum Verweilen ein. Dies ist nicht nur dem guten Essen sondern auch dem freundlichen Service zu verdanken.

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Restaurant Viadukt Im Viadukt 8 + 9 / Viaduktstrasse 69/71, 8005 Zürich

In der Rubrik Stadtstreicher möchte ich euch zukünftig noch mehr Entdeckungen vorstellen. Liebe Schweizer, welches sind eure Lieblingsorte?